Konzept

Vor dem Lebensnetztreffen besuchst du den Ort deines Herzens. Du erforschst seine spezifischen Qualitäten und nimmst sie in dir auf. Bring eine Gabe oder ein Symbol dieses Ortes zum Lebensnetztreffen. Dort verbinden wir die verschiedenen Qualitäten der Menschen und der Herzensorte miteinander und mit dem Bodensee. Das Lebensnetztreffen ist dem Verbinden dieser Qualitäten auf vielen Ebenen und in zahlreichen Formen gewidmet. Mit unsern Gaben nähren wir den See und verstärken seine Anbindung zum Kosmos. Die neu aus den Verbindungen entstandenen Qualitäten und Bodenseewasser nimmst du als Geschenke mit nach Hause, für dich und deinen Herzensort.

Erfahrungsberichte Sommersonnenwende Bodensee 21.6.2018, mittags

Ich habe von Wedel (bei Hamburg) an der Elbe teilgenommen.
Die Elbe ist dort gezeitenabhängig, es war Hochwasser. Da von Westen eine dunkle Wolke aufzog, habe ich den Regenmantel angezogen und das war gut so.
Ca. 12.05 Uhr war der Sturm mit sehr kräftigem Regen da und hat das Wasser auf ganz besondere Art über die Elbe gepeitscht, es sah fast wie ein bewegliches Kunstwerk aus und ich begann, mich mit der Elbe und dem Bodensee zu verbinden. Als ich die Verbindung zum Bodensee hatte (ich habe dort in den letzten 10 Jahren gewohnt und kenne ihn gut) wurde aus dem Sturm Regen. Ein paar Minuten später sah ich eine Feuer/Wassersäule aus dem Bodensee aufsteigen. Kurz danach fühlte ich den See als wäre er in der Elbe vor mir. Wieder wenig später fühlte ich wie ein Netz eine Verbindung zu anderen Teilnehmern an anderen Wassern, diese Verbindung lief horizontal. Anschließend folgte eine vertikale Verbindung zum Himmel und zur Erde.
Ca. 12.20 habe ich mich aus dem Netz gelöst und hatte auch das Gefühl, dass die Verbindung zu Ende sei. Die Temperatur ist in dieser Zeit von 15 auf 12°C gefallen.
Das war ein schönes Erlebnis und es war intensiv wassergetränkt.
Lotte Neumann

Ich war am Neckarufer, habe mich mit dem Ort und dem Fluss, mit dem Bodensee und der Lebensnetz-Gruppe verbunden. Auf die Frage, ob der Fluss eine Botschaft an die Menschen hat, kam als Antwort: der Neckar bäumte sich auf in einer riesigen Woge, wie das Meer. Dieses Bild war sehr stark und hielt lange an. In der Verbindung mit den anderen Orten bildete sich eine pyramidale Struktur heraus – mit dem Bodensee als Boden. Das Wetter war herrlich sommerlich, die Stimmung friedlich, die Vögel haben sehr intensiv gesungen. Ich hatte die Wahrnehmung, dass viele Naturwesen anwesend waren und neugierig und wohlwollend das Geschehen beobachtet haben. Ich bin noch eine Weile am Neckar entlang geradelt und habe die friedliche Stimmung genossen. Wieder zurück zu Hause, ist mir ein Gedicht von Mörike in die Hände gefallen:
„Die Wasser, wie lieblich sie brennen und glühn!

Sie spielen in grünendem Feuer;
Es geistern die Nebel am Ufer dahin,
Zum Meere verzieht sich der Weiher –
Nur Still! Ob dort sich nichts rühren will?“
Jutta Borchert

Hier meine Erlebnisse von der Vils bei Amberg.
Um 12.07 habe ich mich mit dem Wasser und dem Bodensee verbunden.
Das Wasser der Vils hat mir wie im Zeitraffer seinen Weg gezeigt, von der Quelle (nur ca
20km von meinem Standort flussaufwärts), bis zur Donau und dem Schwarzmeer. Es war
eine freudig aufgeregte Stimmung spürbar, als würde die Energie im Schwarzmeer bereits
erwartet werden und als würde das Wasser durch Europa fliessend das ganze Land segnen.
Diese Freude und Energie, sowie das Glitzern und Funkeln der Sonne im Wasser, die vielen
Libellen um mich herum, sprich diese ganze unglaublich fried- und hoffnungsvolle Stimmung
um mich herum hat mich so gerührt, dass mir je eine Träne aus dem Auge gelaufen ist,
Diese Tränen habe ich abgewischt und ins Wasser gegeben. Mein Beitrag als Mensch.
Tränen sind durch mein Herz und Mitgefühl angereichertes (veredeltes) Wasser. Mein Dank
zurück an das Wasser.
Helga Malitzke

Hast Du Dein Wasser schon wieder zurück an die Landschaft gegeben?
Ich war beim Müggelsee in Berlin und als ich das Wasser unserer gemeinsamen Lebensnetzaktion auf dem Schiff hineingoss, wurde dieser große Berliner See plötzlich eins mit dem Wasser. Bodensee/Müggelsee, alles ist auf einer geistigen Ebene ineinander geflossen. Ist eins mit mir. Und dann hat das Wasser einen Sprung gemacht – auch in mir – auf eine höhere Ebene, so dass die Uferbegrenzungen das sich Ausbreiten und Ineinanderfließen nicht mehr zurückhalten konnten. Alles ist in meinem Herzen geschehen und in der gemeinsamen Umarmung mit meinem geliebten Mann und in dieser Herzenslandschaft, wo ich wohne.
So habe ich dieses Fluten und Diffundieren erlebt und genossen. Ganz licht und leicht ist mein Körper geworden und eine: So-soll-es- sein-Stimmung hat den weiteren Tag beseelt.
Jana Rieger

Ich war heute Morgen schon im Wald, oberhalb des Millstätter Sees und habe dort eine Meditation gemacht. Vor meinen inneren Augen sah ich wie sich der See wie eine Blüte geöffnet hatte, der Stiel dieser wunderbaren, weiß-rosaroten Blüte, führte in die Mitte der Erde. Die Erde hat in ihrem Inneren verschiedene Räume, gefüllt mit unterschiedlichen Energien, Wesen, Wissen… Der Millstätter See war also ebenfalls bereit für die kosmische Hochzeit und stand in unmittelbarer Verbindung mit dem Bodensee und allen Gewässern.
Um 10.15 Uhr fuhren meine Tochter Gloria und ich zum Schillerpark, welcher unmittelbar in Millstatt am See liegt. Wir stimmten uns langsam ein, dazu machten wir einige geomantische Übungen, sowie Gaia Touch Übungen von Marko Pogacnik. Wir konnten fühlen, wie ihr euch mit dem Boot in die Mitte des Bodensees zubewegt. Unmittelbar von uns stand die Statue vom “Heiligen Domitian” im See, welcher angeblich 1000 Statuen in den See geworfen haben soll. Die wahre Geschichte ist wohl die, dass es sich um Naturwesen gehandelt hat, die man in den See “gedrückt” hat, um ihre Mitarbeit und Arbeit zu unterbinden. Aber das ist eine andere Geschichte und Arbeit…
Wir stimmten uns ein. Mit der Herzöffnungsübung konnten wir sofort eine Verbindung zum See herstellen. Wir baten um eine “Träne der Gnade”, zur Reinigung des Wassers von alten Codierungen, zur Wiederherstellung der zwölfdimensionalen Verbindungen und als Dank für die Naturwesen, die unendliche Geduld mit uns Menschenwesen haben bzw. hatten. (Gaia-Touch Übungen von Marko) Das Wasser begann sich vor unseren Augen in “Kreisen” zu drehen und zwar in beide Richtungen. Alles begann zu tanzen. Außerdem konnten wir eine unmittelbare Energielinie zum Bodensee wahrnehmen, die als zusätzliche Unterstützung aufgebaut worden war. Es wirkte, als würde der Bodensee “gehalten” werden.
Die Oberfläche des Sees war auf einmal Rosarot bis Pink, darunter dunkelblau. Die Seedrachin (eine Schlange) wurde auch für einen kurzen Moment sichtbar, ihre Augen blickten sehr gütig, sie klopfte mit ihrem Schwanz gegen den Boden des Sees, es hatte den Eindruck, als wollte sie jemanden wecken. Dann verschwand sie wieder.
Nachdem eine gewisse Zeit vorüber war, verwandelte sich der See von der Blüte zu eine goldenen Schale, ebenfalls mit einem Stiel, der tief in die Erde reichte. Ein Nachspüren war hier noch nicht erlaubt. Meine Tochter Gloria nahm wahr, dass das Element Wasser – zurzeit – die einzige Möglichkeit ist bzw. bietet, die Verbindung zwischen Kosmos und Erde zu erneuern.
Im Laufe unserer Arbeit gesellten sich immer mehr Wasservögel (Enten, Schwäne…) zu uns und auch mehr Fische konnte man beobachten und es kamen Menschen mit Hunden… Die Bäume im Schillerpark arbeiteten auch mit. So schöne Symbiosen….
Ein Schwan beobachtete unsere Arbeit die ganze Zeit und kam immer näher, wobei er genüsslich aus dem Wasser trank und seine Körper besonders grazil bewegte. Er suchte unsere Blicke…
Um 14.30 beendeten wir diese Meditation, doch die Verbindung bleibt bestehen.
Gloria und Gudrun Kargl

Mit vier Personen der Landschaftsgruppe Nijmegen, Hanneke, Ria, Betty und Thea, sind wir uns begegnet beim Wehl von van Wijk um uns zu verbinden mit dem Lebensnetztreffen am Bodensee.
Das Wehl von van Wijk hat sich wahrscheinlich den 22. Februar 1565 geformt am Ende des  kalten Winters. Es ist ein tiefes Wasserloch, das sich die Waal nach Durchbrechung des Deiches gewühlt hat.
Während der Friedenswerkstatt nannte Marko Pogačnik das Wehl der Kundalinipunkt der Rhein, dort kommen alle Kräfte der Rhein zusammen.
Um 12.07 Uhr haben wir uns mit der Übung Nähen der liegende Acht, der Lemniskateverbunden mit dem Bodensee und das Lebensnetztreffen.

  • In der Hälfte des Achtes vom Lebensnetztreffen und Bodensee erhob sich ein Dorje, ganz groß und liegend in Stromrichtung.
  • In der Mitte des Achtes vom Wehl von van Wijk entstand ein dreidimensionales Kreuz. Auf dem Wasserspiegel kreuzten sich zwei grausilbernen Energielinien und in dieser Kreuzung kam eine vertikale ganz dünne Energielinie hoch. Diese Linie war hell wie goldenes Sonnenlicht und ging tief nach unten in die Erde und nach oben ganz ganz weit in den Kosmos hinein. 

Später fand ich dass Dorje heißt ‚Herr der Steine‘. Es ist ein Donnerkeil oder Vajra und steht für das unerschütterliche männliche Prinzip (Disziplin, Unerschütterbarkeit der Lehre, Systematik und Mitgefühl). Ein Dorje vernichtet jene Sorte der Ignoranz und ist selber nicht zu vernichten.
In der Verbundenheit mit dem Lebensnetztreffen am Bodensee erfuhr Hanneke einen riesigen Bogen zwischen Reichenau in der Schweiz und der Insel Veur-Lent bei Nijmegen in den Niederlanden, der Bodensee liegt dazwischen. Es war einen Bogen, die fast das ganze Rheingebiet umfasste und eine große, vereinende, positive Kraft besaß.
Betty, Hanneke, Ria and Thea

Zur eigenen Einstimmung lasse ich Berner Königinnengefühl in mir aufkommen, um mich zu verwurzeln und als von Bern herkommend erkennbar zu machen. Wechsle auf Genfersee: es atmet auf Beckenhöhe stark in der Horizontalen, beim Einatmen wie wenn man einen weiten Rock auseinanderziehen würde, beim Ausatmen wieder zurückgleiten lässt. Sehr feine zarte Energie, liebliches kraftvolles Wesen, wie eine Tänzerin. Es hebt mir im Atemrhythmus die Arme bis etwas über Taillenhöhe, die Hände – Flächen nach unten – stellt es leicht auf, bevor sie wieder zurücksinken. Gleichzeitig entsteht ein inneres spiralig sich nach oben schütteln, wie ein Springbrunnen, rhythmische Kraftstösse vom Beckenboden her beim Ausatmen. Nach einiger Zeit hebt sie die Arme ganz bis über den Kopf, Handflächen nach oben, die Arme bilden einen inneren Kreis, der Rock einen grösseren. Dabei strömt die gesammelte Energie durch ihren Kopf und sie hindurch nach unten tief in den See. Mit der Zeit sinkt auch sie in dieser Haltung langsam runter bis sie ganz im See aufgegangen ist. Dann fängt es wieder von vorne an… Die ganze Zeit leichter Druck auf Kehlkopf, bleibt bis Schluss, manchmal mehr, manchmal weniger.
In Verbindung kommen mit Bodensee: Ich schaue was passiert. Mit der Zeit stellen sich ein Gefühl und ein Bild ein, wie wenn sie in ruhigen gemessenen Schritten dem Bodensee entgegen gehen würde. Sorglos, unbekümmert, ganz sie selbst. Das Bodenseewesen streckt ihr die Arme entgegen und nimmt sie mit den Händen an der Taille in Empfang und hebt sie über sich. Ich lasse es wirken, mein Atem geht nun stark in der Senkrechten, wie wenn zwei ineinander gestellte Röhren sich gegenläufig bewegen würden, beim Einatmen geht die äussere nach oben, die innere nach unten, beim Ausatmen die innere nach oben, die äussere nach unten. Wie fühlt sich der Bodensee an? Es füllt mir den oberen Brustraum, Herzraum wird ganz weit und es strömt über Schultern weit nach aussen, ich spüre wie einen muskulösen männlichen Brustbereich. Er lächelt zufrieden. Und Genfersee? Die Atmung geschieht jetzt im Brustraum, hebt sich gegen Schultern zu und läuft über, Brustbereich fühlt sich zart und weich, weiblich an. Bodensee? Der Atem kommt von tiefer unten als vorher, hebt den Brustkorb hoch – beide atmen völlig im Einklang, ich kann ganz leicht vom einen zum andern wechseln, es ist dieselbe Atmung, einmal von innen-unten erlebt, dann von aussen-oben wahrgenommen. Gemeinsam haben sie an Tiefe gewonnen – vorher beide sehr die Horizontale betont, nun haben sie sich nach oben und unten ausgedehnt.
Was für ein Bild gibt Gruppe auf dem Bodensee ab? Es fächelt mir von unter dem Halsgrübchen rund um den Kopf nach oben, wie eine eher tulpenförmige Blüte, sehr zart und etwas schwankend, herumgondelnd, kaum sichtbare wechselnde hellgelbe bis hellrosa Streifen. Und wir zwei auf dem Genfersee? Es konzentriert sich hinter dem Brustbein, atmet rund auf beide Seiten und kommt in Mitte zurück, dunkelviolette oder dunkelmagenta Kugel. Kommt mir vor wie ein Senkblei, stabilisiert die Bodenseeblüte.
Nachspüren, will noch was ablaufen? Es zieht die Atmung nach oben, wieder wie eine Röhre von Mitte Herz nach oben und durch und bis über Kopf, dabei putzt es sie durch.
Pierrette Hurni

Kaum hingesetzt, kommen ihr Tränen. Sie konzentriert sich auf ihre Einstimmung. Dann Genfersee, sie sieht rosa Licht, rund, wie Kugel, pulsierend. Bodensee: fühlt sich nicht gut, schwierig, Verbindung zu erhalten, dunkel, dreckig, dann wie ein Auge, das aus dem Schwarzen herausschaut, blau und hellere Teile. Sie geht immer wieder zu ihrer Meditation zurück und lässt ihre Herzenergie strömen. (Bei Yvoire) kommt, dass es der Gruppe auf dem Bodensee nicht gut geht. Fragt, ob sie uns vergessen haben. Nein. Sie schickt sie mehrmals ihre Herzwärme. Es tue ihnen gut. Verbindet sich mit Genfersee: fühlt sich nicht gut, Kloss im Hals. Wie geht es dir? Ich werde malträtiert. Wieder Tränen, nur im rechten Auge. Schickt Liebe. Kurz violettes Licht mit schwarzen Strukturen. Dem See geht es besser, Kloss weg, aber später wieder da. Will nicht, dass sie sich mit Bodensee verbindet. Sie verbindet sich nun mit Bodensee und bleibt gleichzeitig beim Genfersee. Macht ihre Meditation, dem See geht es besser, hat gelacht. Fragt Bodenseegruppe: jetzt geht es ihr gut.
Uta

Treffpunkt an der Schiffländte. Wir kommen hier bewusst an und stimmen uns ein. Dann bilden wir unser Gruppenholon mit dem wir See und Insel umfangen und verbinden uns mit dem Bodensee und den Menschen vom Lebensnetz.
BODEN – SEE
Oh Mensch, lass los lass locker lachend purzeln – danke und lerne
Aus Grund und BODEN achtsam in spiraligem Tanz steigen Wesen auf und leuchten
Aus Engelssphären still ergiessen sich andere weich herab
Sieh das zarte Liebesspiel im Wasserspiegel des SEEs. Komm und strahle mit!
BODENSEE
Claudia Böni Glatz

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